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Im Jahre 1894 wird von Rosenheimer Bürgern der Vinzentius-Verein Konferenz St. Nikolaus gegründet.
10 Jahre später, wir schreiben das Jahr 1904, geht daraus der erste Kinderhort Rosenheims hervor. Damals herrscht in vielen Familien große soziale Not, die in dieser Einrichtung gelindert werden soll.
In den Jahren 1940 bis 1945 muss der Hort auf Geheiß der damaligen NS-Machthaber geschlossen werden. Das Gebäude wird beschlagnahmt und zweckentfremdet.
Bereits Ende 1945 kann der Hort wieder eröffnet werden. In den ersten Nachkriegsjahren besuchen bis zu 200 Kinder die Einrichtung. Bis in die 1960er Jahre ist der Hort der Einzige seiner Art in Rosenheim, wobei die Leitung durchgehend bis zum Jahr 1997 dem Orden der Armen Schulschwestern übertragen ist
Die Verlagerung der Grundschule Stollstraße in die Innsbrucker Straße hat zur Folge, dass sich der Standpunkt des Hortes im Zentrum aufgrund der Erreichbarkeit als ungünstig erweist. Für nur wenige Kinder liegt er auf dem Weg von der Schule zum Elternhaus, so dass die Einrichtung auf eine Gruppe reduziert werden muss.
Um Härtefälle aufzufangen wird die Mittagsbetreuung an der Prinzregentenschule ins Leben gerufen, welche den ansteigenden Platzbedarf jedoch bei weitem nicht decken kann.
Durch steigende Schülerzahlen wird die Nachfrage nach Hortplätzen immer größer. Um den Grundschülern den Hortbesuch an der Frühlingsstraße zu ermöglichen, wird 2001 in Zusammenarbeit mit der Sozialen Stadt ein Abholservice eingerichtet.Nun reichen die Hortplätze nicht mehr aus, so dass auf zwei Gruppen erweitert werden muss. Allerdings ist ein Hort unmittelbar an der Schule aus baulichen Gründen vorerst nicht realisierbar, so dass von der Stadt eine Übergangslösung für einen Hort mit zwei Gruppen in der Schießstattstraße gefunden werden muss. Die Räume eines ehemaligen Restaurantes im Gebäude des Sportbunds Rosenheim werden so umgebaut, dass zwei Gruppen für die kommenden Jahre gut untergebacht werden können.
In diese Zeit fällt das Jubiläum 100 Jahre Vinzentiusverein, dass mit einem großem Sommerfest begangen wird. Zu diesem Anlass erhalten wir von der Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer ein wunderbares Klettergerüst, dass sie am Tag der Feier offiziel einweiht.
Im Jahre 2006 schreibt der Bund einen Wettbewerb um Fördermittel für die Neuschaffung von Ganztagsbetreuung an Schulen aus. In mehr als einjähriger Zusammenarbeit mit den Lehrern der Grundschule und Vertretern von Hochbauamt, Schulamt und Jugendamt wird ein umfangreiches gemeinschaftliches Konzept für Schule, Hort und Mittags-/Hausaufgabenbetreuung erarbeitet.

Dieses Konzept überzeugt, so dass der Bund Fördermittel für den Neubau an der Schule geewährt und schließlich mit dem Bau begonnen werden kann. Im Herbst 2007 feiern wir Richtfest und ein dreiviertel Jahr später packen wir bereits die Umzugskisten. Seit dem Schuljahr 2008/2009 arbeiten wir in unseren neuen Räumen.